Freie Trauerrednerin in Ludwigshafen, die die Trauerhallen kennt
Es ist spät, das Haus ist ruhig, und auf dem Tisch liegt ein Zettel vom Bestattungshaus mit einem Termin darauf, der viel zu schnell kommt. Irgendwo zwischen all dem steht die Frage, wer bei dieser Trauerfeier sprechen soll. Beantworten sollen Sie sie jetzt, obwohl Sie seit Tagen kaum geschlafen haben.
So fangen die meisten Telefonate bei mir an. Fast immer entschuldigt sich am Anfang jemand dafür, dass er nicht weiß, was er sagen soll. Nötig ist das nicht. Es reicht, wenn Sie mir sagen, wer gestorben ist und wann die Trauerfeier stattfindet, alles Weitere finden wir gemeinsam heraus.
Ich bin Patricia Rind, freie Trauerrednerin und Trauerbegleiterin. In Ludwigshafen und in Mannheim bin ich ständig unterwegs, und die Trauerhallen hier kenne ich aus meiner Arbeit. Ich habe in ihnen gestanden, im August und im Januar, vor vollen Stühlen und vor einer einzigen Reihe.
Jede Trauerrede entsteht neu, aus einem langen Gespräch bei Ihnen zu Hause, meistens bei Kaffee, den jemand kocht, weil er in dieser Stunde etwas zu tun braucht. Sie kostet 450 Euro als Festpreis, Anfahrt und Wegzeit sind in Ludwigshafen enthalten. Nach der Trauerfeier bekommen Sie den vollständigen Text und behalten ihn.
Den Ablauf eines solchen Tages, von der Ankunft bis zum Grab, finden Sie unter Die Trauerfeier. Auf dieser Seite steht, was in Ludwigshafen dazukommt.
Die Friedhöfe in Ludwigshafen
Welcher Friedhof es wird, steht meistens schon fest, bevor Sie in Ruhe darüber nachdenken konnten. Trotzdem hilft es zu wissen, worauf Sie an diesem Tag zugehen, denn die Friedhöfe hier sind sehr verschieden.
Der Hauptfriedhof ist der größte und der ungewöhnlichste. Alte Bäume, breite Wege, über Jahrzehnte gewachsenes Grün. Wer dort zum ersten Mal hindurchgeht, hat eher das Gefühl einer Wanderung als eines Friedhofsbesuchs. Die Trauerhalle stammt von Mitte der fünfziger Jahre und ist riesig.
Die Wege dort sind oft weit, je nachdem, wo das Grab liegt, manchmal sehr weit. Nach der
Trauerfeier
gehen Sie also manchmal noch ein gutes Stück, bis wir am Grab angekommen sind. Das ist leider so, ändern lässt sich daran nichts, und es ist besser, vorher davon zu wissen als an diesem Tag davon überrascht zu werden.
Mundenheim und Friesenheim sind das Gegenteil. Beide Trauerhallen wurden vor wenigen Jahren komplett renoviert und sind richtig schön geworden, alte Gebäude, klein, sorgfältig hergerichtet. Die Friedhöfe drumherum sind überschaubar und traditionell angelegt, in Reihen, ohne alles Parkartige. Vom Ausgang der Trauerhalle bis zum Grab sind es meistens nur ein paar Minuten.
In Oggersheim, Oppau und Rheingönheim ist es ähnlich klein und noch etwas älter. Die Trauerhallen dort schätze ich auch auf ungefähr 100 Jahre. Sie sind heimelig, und für eine kleine Trauergemeinde ist das ein passender Raum. Bleiben Maudach, Edigheim und Ruchheim. Neun Friedhöfe sind es in Ludwigshafen, und ich kenne jede der Trauerhallen. Verwunschen wie auf dem Hauptfriedhof ist es dort nicht, dafür kennen viele der Menschen in der Halle die Namen auf den Grabsteinen ringsum.
Eine Frage, die selten jemand stellt: Versteht die letzte Reihe überhaupt etwas?
Ein Mikrofon gibt es in jeder Halle, und ich stehe immer an derselben Stelle, vorne am Rednerpult. Die Lautstärke liegt nicht bei mir. Sie ist entweder fest eingestellt, oder die Organistin regelt sie, wenn eine da ist. In der großen Halle auf dem Hauptfriedhof fällt das stärker ins Gewicht als auf den kleineren Friedhöfen.
Daran kann ich nichts drehen. Sagen kann ich es Ihnen, und das tue ich lieber jetzt als am Tag selbst.
Für Ludwigshafen gilt das Bestattungsgesetz von Rheinland-Pfalz, das 2025 in mehreren Punkten neu gefasst wurde. Was sich geändert hat und was davon Angehörige betrifft, habe ich unter
Bestattungsgesetz Rheinland-Pfalz zusammengetragen.
Die Musik, der Punkt, an dem es am häufigsten klemmt
Sein Lieblingslied ist Ihnen wahrscheinlich längst eingefallen. Die Frage, wer es am Tag der
Trauerfeier
abspielt, stellt sich meistens erst viel später, oft zu spät.
Auf den städtischen Friedhöfen in Ludwigshafen bedient die Organistin oder der Organist des Friedhofs die Anlage. Selbst an die Technik zu gehen ist nicht vorgesehen. Für Sie bedeutet das einen zusätzlichen Posten auf der Rechnung, und der steht in keinem Prospekt.
Es gibt eine Alternative. Eine eigene Box mitbringen und die Musik von dort abspielen. Auf den kleinen Friedhöfen funktioniert das gut. In der großen Trauerhalle auf dem Hauptfriedhof funktioniert es schlecht, dafür ist der Raum zu groß.
Die Anlage auf dem Hauptfriedhof ist relativ neu und nimmt einen Stick. Bei den meisten anderen ebenso, hier und da will eine Anlage noch eine CD. Kassetten gibt es zum Glück nirgends mehr. Was wo geht, weiß Ihr Bestattungshaus und klärt es auch, Sie müssen dem nicht hinterhertelefonieren.
Welche Musik es wird, entscheiden Sie. Wie ich sie in die Trauerrede einarbeite, steht unter
Die Trauerfeier.
Die Grabrede in Ludwigshafen
Manche Familien möchten nur am Grab ein paar Worte, ohne Trauerfeier in der Halle. Auch das geht, und die meisten Menschen nennen es Grabrede.
In Ludwigshafen wird die Zeit am Grab oft enger gehalten als anderswo. Etwa 15 Minuten sind meist das Maximum, und an Tagen mit vielen Beisetzungen wird das strenger gesehen. Das sage ich Ihnen vorher, damit Sie es an diesem Tag nicht als Zurückweisung erleben.
15 Minuten klingen nach wenig, und sie reichen. Eine Grabrede kostet dasselbe wie eine Trauerrede in der Halle, weil das Kürzen der schwerste Teil meiner Arbeit ist. Vor mir liegt alles, was Sie mir erzählt haben, und dann entscheide ich, welche Geschichte bleibt und welche gehen muss. Jede, die ich streiche, hat jemandem etwas bedeutet. Das ist eine Aufgabe, die viel Zeit und Überlegung braucht.
Was am Grab sonst geschieht, vom Ablassen bis zu den Blumen, steht unter
Die Trauerfeier.
Was eine Trauerrede kostet und wie sie entsteht
Diese Frage stellen viele Angehörige mit schlechtem Gewissen, so als gehöre sie sich nicht. Sie gehört sich. Die Trauerrede kostet 450 Euro als Festpreis, und in Ludwigshafen kommen keine Fahrtkosten dazu.
Dafür treffen wir uns einmal, meistens bei Ihnen zu Hause, mindestens zwei Stunden lang. Sie erzählen in Ihrem Tempo, die Fragen kommen von mir, und wenn ein Thema in der Trauerrede nicht vorkommen soll, kommt es nicht vor. Wie daraus ein fertiger Text wird, steht unter
Wie eine Trauerrede entsteht, und was alles im Festpreis steckt unter
Die Trauerrede.
Ihre Trauerfeier ist vielleicht gar nicht in Ludwigshafen, und Sie fragen sich gerade, ob Sie hier überhaupt richtig sind. Sie sind es. Nach Speyer, Frankenthal, Worms, Bad Dürkheim und Neustadt an der Weinstraße komme ich ebenso, und in die übrige Metropolregion Rhein-Neckar auch. Sagen Sie mir am Telefon den Ort und das Datum. Dann wissen Sie gleich, ob es geht und was dazukommt, und müssen sich nicht an einem Tag, an dem Ihnen ganz anderes im Kopf steht, noch durch weitere Seiten arbeiten.
Trauerbegleitung in Ludwigshafen
Die schwerste Zeit fängt für viele erst an, wenn die Trauerfeier vorbei ist. Die Karten sind beantwortet, die Nachbarn fragen nicht mehr, und abends sitzen Sie in einer Wohnung, in der alles noch am selben Platz steht.
Dafür bin ich ebenfalls da. Verarbeiten oder loslassen müssen Sie bei mir nichts, diese Wörter kommen bei mir nicht vor. Sie finden Ihren eigenen Weg, und ich gehe ein Stück mit, in einem Raum, in dem Sie nichts erklären und nichts rechtfertigen müssen.
Wir sprechen persönlich, telefonisch oder per Video, so oft und in solchen Abständen, wie Sie es möchten. Manche Menschen kommen ein einziges Mal, um etwas auszusprechen, das sie sonst niemandem sagen können, andere begleite ich über Monate. Das Honorar liegt bei 60 Euro je angefangene Stunde, damit in den Gesprächen niemand auf die Uhr sehen muss. Komme ich zu Ihnen nach Ludwigshafen, kommt die Wegzeit dazu, 25 Euro je angefangene halbe Stunde. Am Telefon und per Video entfällt beides. Mehr dazu steht unter
Trauerbegleitung.
So erreichen Sie mich
Rufen Sie an, auch abends und auch am Wochenende. Wenn Sie mich nicht sofort erreichen, melde ich mich zeitnah, noch am selben Tag zurück.
Vorbereiten müssen Sie für dieses Telefonat nichts, und erklären können müssen Sie auch nichts. Es reicht, wenn Sie mir sagen, wer gestorben ist und wann die Trauerfeier stattfindet. Wenn Ihnen dabei die Stimme wegbleibt, ist das kein Problem. Ich habe Zeit, und es sind nicht die ersten Tränen, die ich am Telefon höre.
Was Angehörige mir geschrieben haben
Liebe Patricia, jetzt finde ich endlich die Zeit, dir für deine bewegende Rede zu danken. Deine Worte haben alle Gäste tief berührt und ihnen geholfen, ihre eigenen Erinnerungen mitzunehmen. Du hast meinem Mann einen würdigen Abschied beschert, und dafür bin ich dir zutiefst dankbar. Ich hoffe, dass du auch in Zukunft mit deinen Reden und Vorträgen die Herzen der Menschen berührst und sie zum Nachdenken anregst. Liebe Grüße, Oliver K.





