Mein Weg zur Trauerrednerin und Trauerbegleiterin - empathisch, klar, persönlich

TrostWorte: Mein Weg zur Trauerrednerin und Trauerbegleiterin - 
mit Empathie und der richtigen Wortwahl


Ich bin Patricia Rind, freie Trauerrednerin und Trauerbegleiterin aus tiefster Überzeugung. Diese Arbeit ist für mich mehr als ein Beruf – sie ist Ausdruck dessen, was mir wirklich wichtig ist: Menschen in schweren Zeiten mit Einfühlungsvermögen, Klarheit und Würde zur Seite zu stehen. Es berührt mich immer wieder, wie viel Vertrauen mir entgegengebracht wird, und ich empfinde es als großes Geschenk, auf diese Weise wirken zu dürfen. Ich durfte meine Berufung zum Beruf machen – und das ist ein großes Glück für mich.

Ursprünglich komme ich aus Kanada – einem Land, das mich geprägt hat: mit Weite, mit Offenheit und mit der Selbstverständlichkeit von Vielfalt. Dort habe ich Betriebswirtschaft studiert, in Führungspositionen gearbeitet und gelernt, Verantwortung zu tragen – nicht nur für Ergebnisse, sondern vor allem für Menschen.

1996 zog ich der Liebe wegen nach Deutschland. Hier gründete ich ein eigenes Unternehmen, das ich über 27 Jahre lang erfolgreich geführt habe. Diese Zeit hat mir viel mitgegeben: Organisationstalent, unternehmerisches Denken, strategische Klarheit – aber auch Geduld, Weitblick und die Fähigkeit, schwierige Situationen ruhig und lösungsorientiert zu begleiten. Als Führungskraft war es mir immer wichtig, empathisch zu führen, unterschiedliche Bedürfnisse zu erkennen und auch in herausfordernden Momenten verlässlich und präsent zu bleiben.

Heute fließt all das in meine Arbeit als
Trauerrednerin und Trauerbegleiterin ein. Ich weiß, wie man strukturiert plant – und gleichzeitig Raum für Gefühle lässt. Ich weiß, wie man zuhört – auch zwischen den Zeilen. Und ich weiß, wie wichtig es ist, in entscheidenden Momenten die richtigen Worte zu finden. Worte, die ehrlich sind. Worte, die Halt geben. Worte, die verbinden.

Referenzen

Eine besondere Gabe der Empathie


Schon in meiner früheren beruflichen Laufbahn wurde mir etwas bewusst, das weit über Strategien und Geschäftsmodelle hinausging: meine besondere Gabe, mich in andere Menschen einzufühlen. Ich konnte spüren, wie es jemandem wirklich geht – auch zwischen den Zeilen. Es fiel mir leicht, Menschen in schwierigen Momenten zur Seite zu stehen, zuzuhören, dazubleiben und die richtigen Worte zu finden. Dieses empathische Feingefühl ist ein wesentlicher Teil meiner heutigen Arbeit als Trauerrednerin und Trauerbegleiterin.

Auch das Sprechen vor anderen, das Halten von Reden, begleitete mich schon lange. Ich mochte es, Worte so zu wählen, dass sie wirklich etwas auslösen – dass sie berühren, ermutigen, verbinden oder zum Schmunzeln bringen. Immer wieder wurde ich im Freundes- und Bekanntenkreis gebeten, Reden bei Hochzeiten oder Beerdigungen zu halten. Und jedes Mal spürte ich: Das ist mehr als eine Aufgabe. Es ist ein Geschenk, Lebensgeschichten mit Respekt und Wärme zu erzählen, Freude einen Ausdruck zu geben – und
Trauer Raum und Würde zu schenken.

FAQ (Häufige Fragen)

TrostWorte: Wie Berufung zum Beruf wurde


Meine wahre Berufung für Trauerreden entdeckte ich, als ein mir sehr geliebter Mensch verstarb. Ich hielt die Trauerrede – unter Tränen, mit großer Liebe. Die Rede wurde aus Kanada heraus übertragen, da ich dort vor Ort war und viele Menschen aus aller Welt an der Trauerfeier teilnahmen. Die überwältigende, positive Resonanz, die ich erhielt, bewegte mich zutiefst. Viele schrieben, wie sehr meine Worte sie berührt und getröstet hatten – auch über Kontinente hinweg.

Der Verkauf meiner Firma ermöglichte mir, meine Berufung zu meinem neuen Beruf zu machen. Heute vereine ich all meine Erfahrungen in meiner Arbeit als Trauerrednerin und Trauerbegleiterin. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Angehörige in ihrer
Trauer zu unterstützen – auch in besonders sensiblen Situationen: nach einem Suizid, nach einer stillen Geburt, wenn das Unerwartete geschieht, wenn der oder die Verstorbene ein schwieriges Vermächtnis hinterlässt. Dann ist es umso wichtiger, Worte zu finden, die tragen.

Ich begleite mit Feingefühl, Empathie und einem offenen Herzen. Dabei lege ich Wert darauf, das Wesentliche herzlich und liebevoll zum Ausdruck zu bringen – stets einfühlsam, ehrlich, authentisch und ohne Pathos. Manche wünschen sich eine freie,
weltliche Trauerrede. Andere möchten bewusst christliche Elemente oder einen religiös geprägten Rahmen, auch wenn sie keiner Kirche mehr angehören. Beides ist möglich. Ich gestalte jede Trauerrede so, wie sie zu dem Menschen passt, um den es geht – und zu denen, die Abschied nehmen.

Dank meiner Fähigkeit, mich in trauernde Menschen hineinzuversetzen, empfinde ich meine Arbeit als äußerst sinnstiftend. Es erfüllt mich zutiefst, Menschen in dieser schweren Zeit zu begleiten – mit Worten, die nicht nur erzählen, sondern berühren. Mein Ziel ist es, jede
Trauerfeier zu einer persönlichen und würdigen Erinnerung zu machen, die den geliebten Menschen ehrt und die Hinterbliebenen tröstet.

Wie ich eine Trauerrede schreibe, lässt sich schwer in wenigen Sätzen erklären. Im
TrostWorte Blog zeige ich Schritt für Schritt, wie aus einem Gespräch eine individuelle Trauer Rede entsteht – mit Zeit, Einfühlungsvermögen und großer Sorgfalt. Wenn Sie das interessiert, finden Sie auf der Seite „Wie eine Trauerrede entsteht“ einen ehrlichen Einblick in meine Arbeitsweise.

Ich lebe am Tor zur Pfalz, einer Region, in der Wein und gute Küche eine große Rolle spielen. Obwohl ich ein Stadtmensch bin, schätze ich die atemberaubende Natur und die wunderbare Umgebung hier. Das Lachen ist ein fester Bestandteil meines Lebens, ebenso wie meine Liebe zum Reisen und mein offener Blick auf die Welt.

Durch meine eigenen Erfahrungen habe ich gelernt, wie es ist, sich in einem fremden Land einzuleben und sich anzupassen. Diese Erfahrung hat mir verdeutlicht, wie wertvoll gegenseitiger Respekt und Einfühlungsvermögen sind. Ich finde es faszinierend, Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen.

Auch abseits meiner Arbeit ist mir Empathie wichtig. Ich engagiere mich im Tierschutz, in kommunalen Projekten und in Hilfsaktionen für Menschen in Kriegsgebieten. Diese Erfahrungen zeigen mir immer wieder, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein.

Denn letztlich ist es das, worum es auch in meiner Arbeit geht: Dasein. Zuhören. Begleiten. Und Worte finden, die inmitten der
Trauer einen leisen Trost spenden können. Diese Herzensangelegenheiten bereichern mein Leben und erinnern mich täglich an die Bedeutung von Empathie und Solidarität.

Für mich spielt es keine Rolle, woher jemand kommt, ob sie oder er reich oder arm, gesund oder krank ist, ob sie oder er
Fehler gemacht hat oder ein Leben im Dienst anderer führt. Glaube, Weltanschauung, Musikgeschmack, Lebensstil oder Herkunft – jeder Mensch trägt für mich denselben Wert und hat eine einzigartige Geschichte. Ich bin überzeugt, dass wir alle etwas Wertvolles und Einzigartiges in unseren Geschichten zu teilen haben.

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Was Angehörige mir geschrieben haben

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Hallo liebe Frau Rind, ich möchte mich recht herzlich für die schöne, liebevolle und tröstende Rede für meine Mama und auch für meinen Papa bedanken.

Liebe Grüße, Sylva S.

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Liebe Patricia, vielen Dank für die sehr schöne Rede. Viele Gäste haben ausdrücklich die Rede gelobt.


Viele Grüße, Klaus P.

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Liebe Frau Rind, herzlichen Dank für die Zusendung der Trauerrede. Ihre Rede hat die Familie und Freunde sehr schön angesprochen und wurde sehr gelobt.


Liebe Grüße, Nicole S.

Was Sie außerdem auf meiner Seite finden

Wie ich spreche. Wie ich begleite.


In meinen YouTube-Videos spreche ich über das, was meine Arbeit ausmacht: über Abschied, Erinnerung und den Umgang mit Trauer. Ich zeige, was mir wichtig ist – als freie Trauerrednerin und Trauerbegleiterin – und was Sie erwarten dürfen, wenn ich an Ihrer Seite bin.

Der Kanal bietet nicht nur Einblicke in meine Haltung und meine Arbeitsweise. Ich spreche dort auch über Themen, die über das Persönliche hinausgehen: über Trauer in anderen Kulturen, über Friedhöfe und alte Rituale, über Trauerfeiern im Wandel der Zeit, über gesellschaftliche Erwartungen und über Misogynie in der Trauerkultur.

Es geht um Menschlichkeit, um Würde – und um das Wissen, das helfen kann,
Abschied besser zu verstehen.

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