Mein Weg zur Trauerrednerin und Trauerbegleiterin
Wer da spricht, wenn Sie mich beauftragen
Ich bin Patricia Rind, freie
Trauerrednerin und
Trauerbegleiterin. Ich habe diese Arbeit spät gefunden, und seitdem weiß ich, dass ich genau hier hingehöre.
Ich begleite Menschen in den schwersten Stunden ihres Lebens. Menschen, die gerade jemanden verloren haben, den sie geliebt haben. Menschen, die morgens aufwachen und nicht wissen, wie dieser Tag zu schaffen sein soll. Menschen in
Trauer, die Worte brauchen, die halten.
Was mich jedes Mal neu bewegt, ist das Vertrauen, das ich geschenkt bekomme. Angehörige erzählen mir von ihrem Menschen, von den schönen Geschichten und von den
schweren. Familien legen den
Abschied
in meine Hände und wissen, dass ich ihren Menschen würdigen werde. Dieses Vertrauen wiegt schwer. Ich trage es mit großem Ernst.
Mein Weg hierher hat einige Umwege genommen. Ich komme aus Kanada, einem Land mit Weite und Offenheit, in dem Vielfalt selbstverständlich ist. Dort habe ich studiert und in großen Unternehmen gearbeitet. Dort habe ich gelernt, Verantwortung zu tragen, für Ergebnisse und für die Menschen, die daran arbeiten.
1996 bin ich der Liebe wegen nach Deutschland gezogen. Hier habe ich mein eigenes Unternehmen gegründet und fast 28 Jahre lang geführt. Erfüllend, manchmal auch zermürbend. Diese Jahre haben mir beigebracht, was ich heute täglich brauche: mit
Empathie
zu führen. Wirklich zuzuhören, auch zwischen den Sätzen. Klarheit zu schaffen, wenn alles unklar ist. Da zu sein, wenn es schwer wird.
Irgendwann wusste ich, wohin ich gehöre: zu den
Trauernden.
Persönliche Trauerreden schreiben. Familien in der Metropolregion Rhein-Neckar, in
Ludwigshafen,
Mannheim, Speyer, Frankenthal, Heidelberg und im Umland durch ihren Abschied begleiten.
Heute brauche ich beides am selben Tag. Die Ruhe, mit der ich früher eine Krise im Unternehmen sortiert habe. Und die Fähigkeit, am Küchentisch einfach sitzen zu bleiben, wenn jemand nicht weiterreden kann.
Eine besondere Gabe: Empathie mit klarem Kopf
Empathie ist mehr, als Menschen lesen zu können. Ich nehme wahr, wie es jemandem geht, und ich verstehe es von innen. Mitleiden ist das nicht. Ich mache Ihren Schmerz nicht zu meinem, sonst wäre ich für Sie nutzlos. Beides zugleich zu können, das Verstehen und den klaren Kopf, ist die Gabe.
Gemerkt habe ich das schon in meiner früheren Laufbahn, lange bevor ich wusste, wozu es einmal gut sein würde. Ich spüre, wie es jemandem geht, oft bevor sie oder er selbst Worte dafür hat. Zuhören.
Dableiben. Die richtigen Worte finden.
Woher das kommt, weiß ich nicht. Ich setze es auch nicht bewusst ein, es ist einfach da.
Wenn ich zu einer Familie komme, sind die Menschen nervös. Gestresst, überfordert, sehr traurig. Ich merke das schon an der Tür.
Dann sitzen wir am Tisch, der Kaffee ist in der Tasse oder das Wasser im Glas, und es geht schnell. Manchmal reichen zwei Sätze. Die Mauern gehen runter und es wird erzählt. Das ist fast immer gleich, und ich kann bis heute nicht erklären, warum.
In dem Moment weiß ich, dass ich helfen kann. Ich kann eine furchtbare Zeit ein kleines bisschen weniger furchtbar machen. Mehr nicht. Aber das kann ich.
Im Trauergespräch nehme ich mir die Zeit, die es braucht. Ich will den Menschen verstehen, um den es geht. Seine Liebe, seinen Schmerz, und das, was schwer auszusprechen ist.
Worte, die halten
Das Sprechen begleitet mich seit Langem. Unter Freunden und Bekannten wurde ich immer wieder gebeten, zu sprechen. Bei Hochzeiten. Bei Beerdigungen.
Jedes Mal habe ich gespürt, wie viel es bedeutet, ein Leben mit Respekt und Wärme zu erzählen und der Trauer ihre Würde zu geben.
Heute weiß ich, wofür diese Gabe da ist: für persönliche
Trauerreden, in der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus.
TrostWorte: wie aus der Berufung ein Beruf wurde
Meine Berufung habe ich entdeckt, als ein Mensch starb, den ich sehr geliebt habe. Den Hauptteil der Trauerrede hielt eine Pfarrerin, und sie hat das gut gemacht. Ich sprach danach. Unter Tränen. Mit großer Liebe. Die
Trauerfeier
wurde aus Kanada übertragen, ich war vor Ort, und Menschen aus aller Welt nahmen Anteil. Was danach kam, hat mich umgeworfen. Viele schrieben mir: Deine Worte haben uns berührt. Deine Worte haben uns getröstet. Über Kontinente hinweg.
In diesem Moment wusste ich es. Der Verkauf meiner Firma hat mir dann ermöglicht, aus dieser Berufung meinen Beruf zu machen. Heute fließt meine ganze Erfahrung in meine Arbeit als freie Trauerrednerin und Trauerbegleiterin in der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus.
Besonders wichtig sind mir die Abschiede, die schwer auszuhalten sind. Nach einem
Suizid. Bei einem
Sternenkind
nach einer stillen Geburt. Wenn der Tod unerwartet kam. Wenn der Verstorbene ein
schwieriges Vermächtnis
hinterlässt. Gerade dann braucht es Worte, die wirklich tragen.
Ich sage das Wesentliche, ehrlich und ohne Pathos. Manche Familien wünschen sich eine freie,
weltliche Trauerrede. Andere möchten
christliche
Elemente, auch wenn sie keiner Kirche mehr angehören. Beides ist möglich. Ich gestalte jede persönliche Trauerrede so, wie sie zu diesem Menschen passt.
Weil ich mich in trauernde Menschen hineinversetzen kann, empfinde ich meine Arbeit als sinnstiftend. Es erfüllt mich, Familien durch diese schwere Zeit zu begleiten, mit Worten, die erzählen und bleiben. Mein Ziel ist eine
Trauerfeier, die als persönliche und würdige Erinnerung bleibt.
Ich lebe am Tor zur Pfalz, in einer Region mit Wein, guter Küche und viel Natur. Gelacht wird bei mir viel. Ich reise gern und schaue offen auf die Welt.
Ich weiß, wie es ist, in einem fremden Land anzukommen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie viel gegenseitiger Respekt und Einfühlungsvermögen wert sind. Ich engagiere mich im Tierschutz, in kommunalen Projekten und in Hilfsaktionen für Menschen in
Kriegsgebieten. Für mich zählt die Herkunft nicht. Ob reich oder arm, ob gesund oder krank: jeder Mensch hat denselben Wert und eine Geschichte, die es nur einmal gibt.
Darum geht es in meiner Arbeit: da sein, zuhören, begleiten und Worte finden, die mitten in der Trauer trösten.
Was Angehörige mir geschrieben haben
Hallo liebe Frau Rind, ich möchte mich recht herzlich für die schöne, liebevolle und tröstende Rede für meine Mama und auch für meinen Papa bedanken.
Liebe Grüße,
Sylva S.
Liebe Patricia, vielen Dank für die sehr schöne Rede. Viele Gäste haben ausdrücklich die Rede gelobt.
Viele Grüße, Klaus P.
Liebe Frau Rind, herzlichen Dank für die Zusendung der Trauerrede. Ihre Rede hat die Familie und Freunde sehr schön angesprochen und wurde sehr gelobt.
Liebe Grüße, Nicole S.
Wie ich spreche. Wie ich begleite.
In meinen
YouTube-Videos spreche ich über das, was meine Arbeit ausmacht. Über Abschied, Erinnerung und den Umgang mit Trauer. Sie zeigen, was mir als freier Trauerrednerin und Trauerbegleiterin wichtig ist und was Sie von mir erwarten können, wenn ich an Ihrer Seite bin.
Ich spreche dort auch über Themen, die über das Persönliche hinausgehen. Über Trauer in anderen Kulturen. Über würdevollen Abschied. Über Friedhöfe und alte Bräuche. Über Trauerfeiern im Wandel der Zeit. Über gesellschaftliche Erwartungen an Trauernde und über die Fragen, die dabei entstehen.
Jeder Mensch verdient eine würdevolle Trauerfeier, ganz gleich, wie er gelebt hat oder gestorben ist.
Wenn Sie meine Arbeit als freie Trauerrednerin und
Trauerbegleiterin
kennenlernen möchten, schauen Sie in diese Videos. Sie sehen dort, wie ich spreche, wie ich zuhöre und wie ich begleite.





